Gefeierter Mens Day-Captain macht noch ein Jahr

Von Hans-Joachim Redzimski

Es hatte was von einem Déjà vu. Der Mens Day feierte einmal mehr seinen Captain Jürgen ,,Jockel“ Ottnat. Beim Finale 2026 am Samstag (24. Oktober) gab es mehrfach stehenden Applaus für den Leiter des Herrengolfs im Golfclub am Donnersberg, der seit 2004 den Ton bei den Golfherren angibt. Seine Ankündigung, noch ein weiteres, ein letztes Jahr den Mens Day organisieren zu wollen, löste einen Jubelsturm aus. ,,Jockel“ Ottnat kündigte an, den Staffelstab dann an Eckhard Müller weitergeben zu wollen, der im nächsten Jahr bereits Co-Captain sein wird. Harald Wiese, der Sponsor des Finals, beschenkte den aus seiner Sicht weltbesten Mens Day-Captain mit einer Flasche Ferrari Maximum. Richard Föhre überraschte im Namen des Schorleclubs den leidenschaftlichen FCK-Fan mit einem Trikot der Roten Teufel mit der Rückennummer 80 und dem Namenszug ,,Jockel“ drauf. Der war erst vor wenigen Wochen 80 geworden.

,,Jockel“ Ottnat hielt am Finaltag Rückschau auf die zurückliegende Saison des Mens Day, die mit 78 Startern und einem Hole-in-one durch Manfred Nahyrniak ihren Auftakt nahm. Es war eine Saison, stark geprägt auch durch die Sommerhitze. Die Trockenheit ließ die Bälle weit rollen. Es gab astronomische Ergebnisse, wie der Captain es formulierte. Die Teilnehmerzahlen beim Mens Day blieben im Vergleich zum Vorjahr konstant. An 25 Turnieren nahmen 1426 Golfer teil; im Vorjahr waren es 1430. 57 Spieler belebten damit im Durchschnitt den freitäglichen Mens Day. Der Captain kündigte nach Probeläufen an, im nächsten Jahr den Spielern einmal im Monat die Wahlmöglichkeit zu geben, ob sie von weiß, gelb oder blau abschlagen wollen. Die Netto-Jahreswertung gewann Georg Himmer mit 346 Punkten, die Brutto-Jahreswertung Gernot Breitenbruch mit 296 Punkten. Gewertet wurden die neun besten Runden. Die meisten Teilnahmen verzeichnete Dieter Pieperz; er trat 23 Mal an.

Den letzten Mens Day der Saison gewann in der Brutto-Wertung Joel Jung mit 30 Punkten im Stechen gegen Max Schatto.

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