,,Günni“ Pajger zufrieden mit dem Eröffnungswochenende

 
 
Von Hans-Joachim Redzimski
 
Sonntagmittag im Golfclub  am Donnersberg: Ganz langsam fällt von Günter ,,Günni“ Pajger  die Anspannung ab.  Es läuft das Finale seines dreitägigen Veranstaltungsprogramms zur Eröffnung  seines Lokals im Golfclub.  Es herrscht Wirtshausatmosphäre. Blasmusik füllt jeden Winkel des Raums. Die kraftvollen Instrumentenklänge  bilden den akustischen Teppich für einen Sonntagsbrunch der Gastronomie. Die Veranstaltung ist ausverkauft.
 
Die Oompah House Band spielt zum Schmaus auf. Sie sieht sich in der Tradition der weltbekannten Westpfälzer Wandermusikanten, die einst  hinaus in die Welt zogen, vornehmlich nach Amerika,  und mit ihren musikalischen Darbietungen  dort Geld für sich und ihre Familien zu Hause verdienten. Die Formation  besteht seit einer Konzertreise  2019 nach Pennsylvania. Die Musiker aus dem Musikantenland wandelten damals auf den Spuren  der  Auswanderer. Ihr Gastspiel führte sie seinerzeit bis zur Eastern Parade in New York. Die Band  war bereits im ,,Servus“  am Kaiserslauterer Betzenberg aufgetreten, den ,,Günni“ Pajger bis Ende 2024 führte.  Und nun  ist sie seiner Einladung in sein neues Lokal im Golfclub  am Donnersberg  gefolgt. 
 
,,Heute gratulieren wir“ hat die Gruppe soeben zur Eröffnung des Lokals gespielt.  Und den Wirt damit zu seiner neuen Heimstatt  beglückwünscht.  ,,Günni“ Pajger erhebt das Weißbier-Glas auf die Gruppe und seine Gäste:  Mitglieder aus dem Golfclub  und viele  Stammgäste aus dem Kaiserslauterer ,,Servus“. Unter den gut gelaunten Gästen: der Präsident des Golfclubs  am Donnersberg, Michael  Tschoepke und daneben der vormalige Gastronom Paul Taylor. 
 
,,Zufrieden  und glücklich“  zeigt sich der neue Wirt im ersten Fazit  mit dem Eröffnungswochenende:  mit dem Pfälzer Abend und den XXL Steirer am Freitag, mit dem  Fränkischen Abend mit ,,Steffi and The Backbeats“ am Samstag – und mit dem Brunch und dem Auftritt  der Oompah House Band  nun. ,,Wir haben das erste Wochenende gut über die Runden gebracht. Wir schauen nach vorne. Es wird schon werden“, sagt er zuversichtlich.
 
Die Abschlussveranstaltung wird zur offenen Tür: Herbert Traint schaut vorbei, der mit den XXL Steirer am Freitag die  Veranstaltung  gerockt hat.  Und Michel  Krebs,  der am Samstag, 17. Januar, 17 Uhr, mit seinem Onkel Sven-Alexander Krebs  und einer Open-Bottle-Party die Gäste im Lokal in die Welt der Scotch  Whiskys  entführen will. 
 
Die Oompah House Band spielt die letzte Runde. Die Band, die ohne Gage auftritt, darf sich am Schluss auf den Inhalt eines  Krugs freuen, den Edda, die Mutter des neuen Wirts,  unter den Gästen hat rumgehen lassen. 
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