Präsidentencup: Tschoepke nennt Golfclub gemeinsame Heimat

Von Hans-Joachim  Redzimski 

 

,,Ich habe selten so eine gelöste Stimmung erlebt wie heute Abend.“  Die Worte des Spielführers im Golfclub am Donnersberg, Hans-Peter Hain,  galten der Atmosphäre, die am Samstag (11. Juli) nach dem Präsidentencup auf der Terrasse des Clubhauses herrschte. Entspannt, leger, ungezwungen.  Die Turnierspieler schienen das Motto des Präsidentencups: ,,Zusammen spielen. Gemeinsam feiern. Ein Sommertag im Golfclub  am Donnersberg“ ausleben zu wollen. Vergessen war am Abend die große Hitze, die über dem Turnier lag. Abgehakt  war der stürmische warme Wind, der über den Platz blies. Kein Thema waren mehr die Strapazen, die die sengende Sonne mit sich brachte. Zufrieden wollte man nun den Tag mit kühlen Getränken, einem Grillbüffet der Clubgastronomie und chilliger Hintergrundmusik von Oliver Kölsch ausklingen lassen. 

 

Der Präsident im Golfclub  am Donnersberg, Michael Tschoepke,  der den Präsidentencup auf die Agenda gesetzt hatte, dankte allen Turnierteilnehmern, die bei der Hitze gekommen seien und  das Turnier zu dem gemacht hätten,  was es geworden sei. Er äußerte den Wunsch, dass die Teilnehmer mit dem Gedanken nach Hause führen, dass es ein schöner Tag gewesen sei, unabhängig davon, wie man gespielt habe. Tschoepke  betonte den besonderen Charme der Samstagsturniere im Club.  Er verglich sie mit einem Klassentreffen. Man treffe dabei Menschen, die man über das Jahr nicht so oft sehe.  Man sei üblicherweise in seinen Days unterwegs. Bei den Samstagsturnieren komme es indes zu besonderen, unvorhersehbaren Flights.  Man erinnere sich dann, so der Präsident weiter,  dass es im Golfclub am Donnersberg eine gemeinsame Heimat gebe.

 

Beim diesjährigen Präsidentencup gab es mehrere Sonderwertungen, die dem Turnier einen zusätzlichen Reiz verliehen.  An  der Bahn 15 konnten  die Turnierteilnehmer versuchen, besser als der Head Pro im Golfclub am Donnnersberg, Josh  Trunkfield, abzuschlagen. Er lag mit seinem Abschlag mit einem 6er Eisen bei starkem Gegenwind 5,17 Meter weg von der rot gesteckten Fahne. Es erwies sich an diesem Tag als ein starker Abschlag; der Einsatz von fünf Euro  für die Challenge spülte wieder Geld in die Jugendkasse. An der Bahn 3 ging es um ein Bierfässchen, gestiftet von Clubgastronom Günter ,,Günni“ Pajger. Und an der Bahn 8 konnte jeder Turnierteilbehmer mal dem Präsidenten sprichwörtlich zeigen, was eine Harke ist. Der Präsident spielte Doppel-Bogey, insgesant 30 (!) der 57 Turnierteilnehmer spielten besser und durften als Belohnung eine Flasche Wein mit nach Hause nehmen. 

 

Der Präsidentencup 2026 erlaubte den Teilnehmern, den Abschlag zu wählen, wie es das Modell der ,,Platzvielfalt“ des Deutschen Golfverbandes vorsieht. Es war das erste Mal, dass dies in einem größeren Turnier am Donnersberg gestattet wurde. Der Präsident zeigte sich mit dem Ergebnis der persönlichen Tee-Wahl zufrieden. ,,Es hat wunderbar geklappt. Ich habe nicht gehört, dass es zu Friktionen gekommen ist“, sagte er.  

 

Sportlich: Die Brutto-Wertung bei den Damen gewann Doris Tschoepke, bei den Herren Joel Jung, nach Verzicht von Josh Trunkfield auf den Sieg. Wie sehr eine gute Rundenverpflegung von den Golferinnen und Golfern wahrgenommen  und geschätzt wird, zeigte der auf der Terrasse aufbrandete Beifall, als der Präsident die von Nicole Appelmann  und Claudia Mohr  liebevoll bereitete Halfwayhouse-Verköstigung zu einem Highlight des Turniers stempelte. 

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