Von Hans-Joachim Redzimski
Der große Betrieb am Weinstand hat sich gelegt. Dirk Himmel hat zusammen mit Mutter Reinhild und Vater Bernd an einem Tisch die Ruhe gesucht. Zeit für eine erste Bilanz. Wie ist die Premiere von ,,Golf & Wine“ im Golfclub am Donnersberg aus Sicht des Niefernheimer Weinguts Schwan, das Gast der ersten Ausgabe war, gelaufen?
Weingutsbesitzer Dirk Himmel gibt sich rundum zufrieden. Er glaubt, dass die Veranstaltung für das erste Mal ein schöner Erfolg war. Er spricht von sehr fröhlichen, sehr lockeren Gästen. Er meint, dass sein Weingut mit der Präsentation an Bekanntheit gewonnen hat. Viele Gäste hätten ihn und seine Mitarbeiter auch angesprochen auf die Weine, die das Weingut vor kurzem für das Weinländer-Turnier als Preise gestiftet hatte.
Es brauchte etwas Zeit, bis die auf Geselligkeit im Club angelegte Veranstaltung am Mittwoch (20. Mai) an der Driving Range richtig anlaufen konnte. Ein heftiger Wind wehte über die Anlage, es ging ein Schauer über das Areal nieder, dann aber lugte die Sonne durch die Wolkendecke und tauchte die Anlage in ein sanftes Licht. Er habe noch nie erlebt, so der Weingutsbesitzer über die Wetterkapriole amüsiert, dass mehr Menschen hinter der Theke gestanden hätten als davor.
Das Weingut präsentierte seinen Gästen eine Auswahl seiner Weine, von trocken über feinherb bis süß. Der Gastronom des Golfclubs, Günter ,,Günni“ Pajger, servierte dazu fränkische Bratwürste und Frikadellen im Brötchen, und der Musiker Oliver Kölsch bereicherte die loungige Stimmung mit seiner Musik. Dass hier ein Golfclub zu Hause ist, wurde deutlich, dass jenseits der Driving Range der normale Trainingsbetrieb ablief.
Es waren nicht allein die Golferinnen und Golfer an diesem frühen Abend gekommen. Eine achtköpfige Gruppe aus Börrstadt war bereits bei Zeiten da, war auf Fahrrädern gekommen. Und ließ sich von Wind und Regen auch nicht so schnell entmutigen.

