Von Hans-Joachim Redzimski
Die große Trockenheit hat die Wasserknappheit im Golfclub am Donnersberg weiter verschärft. Der Club hat nun die Reißleine ziehen müssen. Er bewässert nur noch bestimmte Teile der Anlage.
Der Vorstand Platzpflege und -entwicklung, Gunter Neureuther, entschied, die Bewässerung auf die Grüns und die Abschläge zu konzentrieren. ,,Das ist essenziell, um teure Schäden zu vermeiden“, erklärte er. Die Wasserreservoirs an der Bahn 17 seien noch gut gefüllt und würden nun zur Bewässerung der Anlage genutzt.
Die Trockenheit hat auf dem Platz mittlerweile deutliche Spuren hinterlassen. Der Club habe auf seinem Areal seit Anfang Juni keinen messbaren Niederschlag registrieren können, stellte Neureuther fest. Und: Die Wetteraussichten für die nächsten Tage sagten weiterhin hochsommerliche Temperaturen und keine Niederschläge voraus.
Von der Bewässerung ausgeschlossen bleiben nun die Fairways. Ausnahme bilden die spielkritischen Landezonen der Bahnen 4 und 16. Der Golfclub am Donnersberg verwendet zur Bewässerung seiner Anlage nur Oberflächenwasser, das er im Winter in großen Becken sammelt.

